Diese Winterleguminose, die gegen Minustemperaturen (bis -18 °C) resistent ist, entwickelt sich langsamer als die Sommerwicken. Durch den längeren Entwicklungszyklus bei einer Aussaat im Herbst kann sie sich stark verzweigen, um einen hohen Ertrag an Qualitätsfutter zu erzielen.
Diese Wicke wird in Verbindung mit anderen Pflanzen interessant sein, um ein hochwertiges Futter für die Herde zu liefern. Sie wird den Boden während des Winters bedecken. So kann sie das assoziierte Gras mit Stickstoff versorgen.
Pflanzung: Die Aussaat sollte im Herbst erfolgen, je früher, desto besser kann sich die Wicke verzweigen. Die Wicke sollte nicht zu tief gepflanzt werden, 1 bis 2 cm sind ausreichend. Eine Getreidesämaschine eignet sich sehr gut für die Aussaat der Kultur.
Bewässerung: Die Wicke benötigt wenig Wasser, um zu reifen, aber punktuelle Wassergaben bis zum Auflaufen sind ein Pluspunkt für eine bessere Entwicklung der Pflanze.
Ernte: Sehr gut geeignet für Silage oder zum Mähen.